Pressespiegel
Absolventenfeier, Januar 2010
Der Auftritt des UNICHORS bei der Absolventenfeier der Philisophischen Fakultät an der Heinrich-Heine-Universtität ist inzwischen schon Tradition.
Bericht über den UNICHOR, Dezember 2009:
Im Rahmen einer Serie über Chöre in Düsseldorf besuchten uns ein Reporter und Fotograph der Rheinischen Post während einer Probe um über unseren Chor zu berichten.
Chorreise nach Brasilien, März 2009:
Ausführlicher Bericht über die Konzertreise des UNICHORS nach Brasilien
Uni Düsseldorf, 1. April 2009:
Die Konzertreise des UNICHORS führte im Jubiläumsjahr 2009 nach Brasilien. Acht Konzerte ins sechs Städten, ein breites Programm und begeistertes Publikum.
"Zurück von Konzertreise durch Brasilien" (Link)
Uni-Magazin, 2/2009
"Glorias" der ganz besonderen Art
Jubilate et cantate! Gleich mit einem zweifachen "Gloria" feierte der Universitätschor am 6. Januar 2009 sein 20-jähriges Jubiläum in der Düsseldorfer Tonhalle.
Uni Düsseldorf, 9. Februar 2009:
"Universitätschor: Jubiläumskonzert in der Tonhalle" (Link)
In der Rheinischen Post vom 05.02.2009:
"Uni-Chor feiert 20-jähriges Bestehen" (jpg-Bild)
Uni-Magazin 2/2008:
"Wir machen Musik - Orchester und Chor der Universität planen für das Wintersemester" (PDF)
Düsseldorfer Hefte Januar 2008:
"Musikalische Studien zwischen Brahms und Beatles" (jpg-Bild)
In der Rheinischen Post vom 01.02.2008:
"Gut im Griff: Uni-Orchester" (PNG-Bild)
Beitrag in "Der Westen" zum Konzert in der Tonhalle vom 31.01.2008:
"Neue Welten zum Jubiläum" (Link)
Beitrag im Hochschulradio im Wintersemester 2007/2008:
von Silke Löhr und Stefanie Zaun (mp3)
In der Rheinischen Post vom 14.07.2007:
"Kirchlicher Gesang in Prag" (jpg-Bild)
Ruth Maria Höpfner in der Westdeutschen Zeitung vom 13. Februar 2007:
"Konzert: Bläser und Chor in reizvollem Wechsel" (PDF)
In der Rheinischen Post vom 12.07.2007:
"UNICHOR mit vier Konzerten in Tschechien" (jpg-Bild)
Birgit Kranzusch in der Rheinischen Post vom 03.05.2006:
"Kluge Leute und ihre Lieder" (PDF)
Andre Weiser im MAGAZIN der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf, März 2006:
Internationales: "Polnisches Publikum begeistert von vielseitigem Gesang" (PDF)
Claudia Bell in der WZ vom 09. Februar 2006:
"Viel Fortuna für die Uni" (PDF)
Regine Müller in der Rheinischen Post vom 09. Februar 2006:
"40 Jahre Universität mit Festkonzert gefeiert" (PDF)
Constanze Schmidt in der NRZ vom 08. Februar 2006:
"Exklusives mit dosiertem Schwung" (jpg-Bild)
In der Rheinischen Post vom 07. Februar 2006:
"Uni: Lobgesang zum 40." (PDF)
Heide Oehmen in der Rheinischen Post vom 19.05.2005:
"Bern am Rhein"
Chor und Orchester der Heinrich-Heine-Universität gaben unter Silke Löhr in St. Antonius Oberkassel ein Konzert. Daran beteiligt war der UNICHOR aus Bern. Am übernächsten Wochenende sind die Düsseldorfer dort zu Gast.
Man sollte annehmen, ein Chorkonzert am Pfingstmontag um 14.30 Uhr fände kaum Resonanz. Doch weit gefehlt - die St. Antoniuskirche an der Luegallee in Oberkassel war ganz gefüllt, als die Universitätschöre von Bern und Düsseldorf den triumphalen "Psalm 24" der fühvollendeten Französin Lili Boulanger (1893-1918) anstimmten. Die mehr als 100 jungen Sängerinnen und Sänger umfassende Chorgemeinschaft, der man das getrennte Einstudieren in keiner Phase anmerkte, begeisterte die aufmerksamen Zuhörer mit bis in die Extreme intonationssicherem Glanz und einem breiten dynamischen Spektrum.
Bei Boulanger und der Sequenz zum Fronleichnamsfest "Lauda Sion" von Felix Mendelssohn Bartholdy dirigierte Matthias Heep, der Leiter des Berner Chores. Mit temperamentgeladenem, nicht unbedingt elegantem Schlag führte er Chor und Orchester (sehr farbenreich und stilsicher: das Universitätsorchester der Heinrich-Heine-Universität) übersichtlich und präzise.
Die Choristen lösten ihre umfangreichen und dankbaren Aufgaben mit mit hörbarer Lust and der eingängigen Melodik dieses zur 600-Jahr-Feier der Einsetzung des Fronleichnamsfestes für die St. Martins-Kirche in Lüttich komponierten Werkes.
Die Sopranistin Dorothee Wohlgemuth - aus solistisch mit fesselnd-strahlkräftiger Aussage -, Angela Froemer, Alt, Lothar Blum, Tenor, und Rolf A. Scheider, Bass, bildeten in "Lauda Sion" ein vorbildlich gestaltendes und homogenes Solistenquartett.
Silke Löhr, die inzwischen zur akademischen Musikdirektorin ernannte Leiterin des Düsseldorfer UNICHORS, hatte sich der komplizierten "Quattro pezzi sacri" von Giuseppe Verde angenommen. Minutiös dürfte sie die anspruchsvollen Tongemälde erarbeitet haben, denn die Wiedergabe ließ keine Wünsche offen.
Behutsam zeichnete die Dirigentin die musikalischen Linien nach, verhalf den Vokalisten mit einfühlsamer Gestik gerade in den gefährlichen a-cappella-Chören zu lupenreiner Intonation und packender Gestaltung. Das aufmerksame Orchester band sie adäquat ein, und mit dem ungewohnt im Pianissimo auf dem tiefen "E" endenden "Te Deum" brachte sie dieses bemerkenswerte Konzert zu einem eindrucksvollen Ende, dem sich großer Jubel anschloss."
Finn Jacobsen in der Westdeutschen Zeitung vom 17.05.2005:
"Glanzvolle Prachtentfaltung beim gemeinsamen Konzert
St. Antonius: Chor der Heinrich-Heine-Universität mit dem Chor der Universität Bern
Vielleicht ist es an der Zeit für ein paar neue musikalische Vorurteile. So wie man den Schweizern im normalen Leben gerne einen Hang zum wohlüberlegten Handeln nachsagt (Außenstehende missdeuten dies gerne als Behäbigkeit) könnte man dem musizierenden Schweizer anhand der musikalischen Auswahl, die der Berner Chorleiter Matthias Heep für den Auftritt in St. Antonius in Oberkassel getroffen hat, eine besondere Schwäche fürs Prunkvolle und Majestätische , für die glänzende Prachtentfaltung im großen Stil postulieren.
Beim gemeinsamen Auftritt des von Heep geleiteten Chores der Universität Bern mit dem unter der Akademischen Musikdirektorin Silke Löhr agierenden Universitätsorchester und UNICHORS der Heinrich-Heine-Universität erklingen in St. Antonius vor allem Werke, die ein gehöriges Maß an Klangstärke aufzubieten haben.
Mit einem prächtigen Auftakt eröffnen die Musiker den Nachmittag mit dem martialisch-herben Psalm 24 "La terre appartient á l'Eternel" von Lili Boulanger. Ohne Zögern schallt es unmittelbar in voller Stärke aus Instrumenten und Kehlen. Tenor Lothar Blum hat es nicht leicht, mit seiner leichten Evangelistenstimme gegen diese Fanfarenwand anzusingen.
Felix Mendelssohn Bartholdys "Lauda Sion" op. 73 nimmt sich gegenüber Boulangers Musik hinsichtlich seiner hoheitlichen Würde kaum minder aus. Im strahlenden Eröffnungssatz läßt sich aus allen Ecken Mendelssohns große Liebe zu den großen Chorwerken Johann Sebastian Bachs herauslesen.
Dorothee Wohlgemuth (Sopran) und Angela Froemer (Alt) zeigen sich gut disponiert und mit schönem Klang, Rolf A. Scheider (Bass) muss seine Stimme kaum ausreizen. Lothar Blum (Tenor) muss sich erneut anstrengen, um aus dem Ensembleklang hervorzutreten.
Matthias Heep leitet die Chöre und das Orchester mit vorausschauender Gestik durch die Partitur, kümmert sich aber immer ein wenig mehr um das Orchester. Wie unterschiedlich ein Chor unter zwei Dirigenten klingen kann, zeigt sich, als Silke Löhr für Giuseppe Verdis "Quattro pezzi sacri" den Taktstock übernimmt. Bereits das "Ave Maria" gestaltet der Chor mit viel deutlicherer dynamischer Abstufung und musikalischer Spannung. Löhr kommt viel besser mit dem Hall in der Kirche zurecht, passt sich mit langsamen Tempi an, doch unter ihren ausdrucksvoll formenden Händen steigern sich die Chöre zu einer ganz besonders ausdifferenzierten und ergreifenden Interpretation."
Jan E. Cobs in der Westdeutschen Zeitung vom 21.07.03:
"Neue Maßstäbe gesetzt
Ergreifend interpretierte der UNICHOR Brahms` "Deutsches Requiem"
Johannes Brahms hat eigentlich nie ein Requiem geschrieben. Seine Vertonung zusammengesetzter Bibelstellen, die er "Ein deutsches Requiem" nannte, versperrt sich einer gattungsgeschichtlichen Einordnung, egal wie man sich ihr nähern mag. Es ist weder eine liturgische Totenmesse, da die überlieferten Formteile und das zentrale Dies irae fehlen, noch ein Oratorium, das durch eine durchgehende Handlung charakterisiert wäre.
Brahms hat ein ganz persönliches Werk geschaffen, das unter dem Eindruck des Todes seiner Mutter und jenem Robert Schumanns entstand und das von dem tiefen Glauben Brahms` an die Auferstehung und Tröstung geprägt ist. Musikalisch ist es nicht ausschließlich Ausdruck einer harmonisch bewegten Romantik, sondern greift mit Fugen und Kontrapunktik auf barocke Kompositionstechniken zurück.
Wie interpretiert man ein solch facettenreiches Stück? Eine Antwort darauf geben der UNICHOR der Heinrich-Heine Universität unter der Leitung von Silke Löhr, der Bariton Christian Dahm und die Sopranistin Dorothee Wohlgemuth in der Bilker St. Peter Kirche. Sie musizieren das Requiem in der eher ungewöhnlichen von Heinrich Poos eingerichteten Fassung für Chor, Soli, zwei Klaviere und Pauken. Welche Deutung man auch immer in diese Partitur hineinlegen mag, diese Aufführung dürfte noch lange als Maßstab für jeden weiteren Besuch eines Requiem-Konzerts im Gedächtnis bleiben. Ohne den Filter des großen Orchesterklangs (verlustfrei ersetzt durch Kazue Suzuki und Yali Shanda am Klavier und Max Kroymann an den Pauken) kann der glänzend vorbereitete und ungemein präsente Chor seine deklamatorische Kraft unmittelbar entfalten.
Die mit besonders schönem legato ausgesungenen Phrasen vermitteln eine dynamisch nuancierte Expressivität, die selbst bei Opernchören nicht alle Tage zu finden ist. Auch die Solisten können von ihrer Erstklassigkeit überzeugen. Nachdem die Wogen der prächtigen Klangentfaltung verklungen sind, erheben sich die Zuhörer still von ihren Bänken und verharrten minutenlang. Ein bezeichnender Augenblick nach einem an ergreifenden Momenten übervollen Abend."
Alexander Nitzberg in der Rheinischen Post vom 21.07.03:
Es sei die letzte Rache eines Toten an den Überlebenden, höhnte der spitzzüngige Dramatiker Bernard Shaw. Und die Uraufführung 1867 in Wien war ein richtiger Misserfolg, sie hatte damals auch nur drei Sätze. Dennoch hat sich das "Deutsche Requiem" von Johannes Brahms schon ein Jahr später einen festen Platz in der geistlichen Musik erobert. Und das obwohl es überhaupt nicht liturgisch ist: Brahms selbst hatte sich den Text aus verschiedenen Passagen der Lutherbibel zusammengesetzt und damit auf das festgefügte katholische Requiem in lateinischer Sprache mit einem protestantischen und eben deutschen Gegenstück geantwortet. Aber auch das "Deutsch" hätte der Komponist nach eigener Aussage am liebsten fortgelassen und es einfach durch den "Menschen" ersetzt. Denn das Werk, das unter dem Eindruck zweier Tode entstanden war (dem von Robert Schumann und dem von Brahms' Mutter), sollte weniger ermahnen, als vielmehr Trost spenden.
Unter Silke Löhr wurde das Werk nun in der Pfarrkirche St. Peter aufgeführt. Dabei stand dem Chor der Heinrich-Heine-Universität nicht etwa das von Brahms vorgesehene Orchester zur Seite, sondern er wurde von lediglich zwei Klavieren und einer Pauke begleitet.
Wem diese Bearbeitung von Heinrich Poos ungewöhnlich vorkommt, sollte nicht vergessen, dass Brahms zu den größten Liebhabern des vierhändigen Klaviersatzes gehört und auch selbst eine - freilich wenig bekannte -Fassung seines Requiems für Klavier zu vier Händen hinterlassen hat. Von Kazue Suzuki und Yali Shanda gespielt, entfalteten die beiden Flügel denn auch eine mehr sanfte als drühnende Kulisse, die vom Max Kroymann an der Pauke an den bedrohlicheren Stellen einrucksvoll untermalt wurde.
Diese kammermusikalische Version des Werkes rückte den Chor und die Solisten Dorothee Wohlgemuth (Sopran) und Christian Dahm (Bariton) vorteilhaft in den Vordergrund. Der Chorsatz verlangt den Sängern höchste Leistungen ab. Eine Aufgabe die von den Aufführenden trotzt einiger Höhenprobleme mit Erfolg bewältigt wurde. Und wenn Wohlgemuth ihr "Ich habe großen Trost gefunden" sang, ahnte man tatsächlich etwas von jener "Menschlichkeit", um die es dem Komponisten ging."
Eric Roberts in der Yorkshire Post vom 07.09.2002:
"It's all happening in Howden
For too long, Howden occupied a forgotten corner of East Yorkshire. But not any more - and especially not for the next eight days. [...] The celebrations have already begun, with a concert featuring the choir of Dusseldorf University. The choral evensong in the Minster tomorrow features the choir of Queen's College, Oxford, who will also feature in a performance of Handel's Organ Concerto with harpsichord and strings an Monday, and the actor John Watts will present Shakespeare Histories with son et lumière on Tuesday, accompanied by Fred Jacobs on lute and Eleanor Cutforth, soprano.
The Howden Festival Strings with Daniel Swain, piano, and Dan Norman, tenor, will perform Trout Quintet and Vaughan Williams' On Wenlock Edge on Wednesday, in what is built as a concert marking the anniversary of the Twin Towers attack; and on Friday, Hand Made Opera, directed by Colin Baldy, who is also the artistic director of the festival, will perform the Marriage of Figaro with the Howden Festival Chorus and Orchestra."
Carolin Pirich in der Rheinischen Post vom 08.02.2002:
"UNICHOR im Stiftssaal: Sichere Fahrt gen Norden
Mit einem vier Jahrhunderte umspannenden Programm präsentierte der UNICHOR Düsseldorf im Stiftssaal in Gerresheim Auszüge aus seinem vielfältigen Repertoire: fünfstimmige Madrigale von Gesualdo da Venosa und Claudio Monteverdi über Chorquartette Gioacchino Rossinis, Robert Schumanns "Zigeunerleben" und Johannes Brahms' "Zigeunerlieder" bis zu den wehmütigen Liedern Hugo Distlers.
Dramaturgisch war die Folge der Stücke von Süditalien bis zur Nordsee - den Geburtsorten der Komponisten folgend - angelegt. Je weiter der Chor unter der leichten, aber fest geführten Hand Silke Löhrs gen Norden gelangte, desto sicherer und überzeugender wurden Dynamik und Artikulation.
Besonders lag den Düsseldorfer Studenten die geisterhaft-leidvolle Melancholie von Distlers "Lebewohl" und "Die traurige Krönung". Gestützt durch die Pfeiler der Männerstimmen formte der schlanke, zuweilen etwas trockene Sopran die dornigen Dissonanzen der Lieder zur passenden verzweifelten Diktion.
Ausgeprägte Rubati und lange Generalpausen unterstrichen Schwung und Lebensfreude der Rossini-Quartette und gestalteten dann Schumanns und Brahms' Sehnsucht nach dem freien Zigeuner-Dasein mit großer, hingebungsvoller Expressivität. Kräftig und rund der Klang: Hier war nichts mehr von der anfänglichen Zurückhaltung des Ensembles zu spüren.
Gewinnende Unterstützung am Klavier bekam der Chor durch die Japanerin Kazue Suzuki. Mit ihrem sanften und satten Spiel ließ sie unter ihren Fingern ganze Orchestererklingen und spürte pointiert vor allem der Rossinischen Spritzigkeit nach.
Das Zusammenspiel mit den Sängern gelang wie aus einem Guss an jeder Stelle. Dies lag sicher nicht nur an der Übereinstimmung zwischen Dirigentin und Pianistin, sondern auch am sichtbaren Spaß an der Musik, den alle Beteiligten hatten."
Aus der Westdeutschen Zeitung vom 17.02.2001:
"Nicht ganz aus dem Schatten heraus: Chor und Orchester der Heinrich-Heine-Universität
Bestes Beispiel dafür, dass nicht nur Profis gut musizieren, war die Aufführung des Dvorak-Requiems durch Chor und Orchester der Heinrich-Heine-Universität. Unter Leitung von Silke Löhr, die den Abend dem verstorbenen Helmut Hentrich widmete, entstand eine packende Interpretation des selten aufgeführten und eingespielten Werkes. Seitdem Löhr das Orchester gründete, kann man in den Hörsälen auf dem Campus nicht nur Vorlesungen, sondern auch beachtlichen musikalischen Leistungen lauschen. Erstmals gastierten die Studentenmusiker in der Tonhalle [...]. Silke Löhr vermochte auch in weniger eingängigen Momenten Spannung zu erzeugen. Die Musiker zeigten sich hellwach und setzten die effiziente, sparsame Zeichengebung des Dirigats prompt und präzise um. Natürlich gab es ein paar spieltechnische Schwächen, doch wurden sie mehr als aufgehoben durch die motivierte und inspirierte Musizierweise. [...] Herzlicher Beifall, vor allem für die famose Silke Löhr."
Hans Rühl in der Rheinischen Post (Xanten/Sonsbeck) vom 12.02.2001:
"Zum Gedenken an das Inferno: Chor und Orchester der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf mit Dvoraks Requiem im Viktor-Dom
"Am 10. Februar 1945 legten alliierte Bomber die Siegfriedstadt in Schutt und Asche. Dem Gedenken an diesen schwärzesten Tag in der 2000-jährigen Geschichte galt am Samstag die musikalisch hervorragende und ergreifende Aufführung des Requiems von Antonin Dvorak [...]. Mit den jeweils rund achtzig junge Mitglieder zählenden "UNICHOR" und Orchester der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf sowie mit dem ausgeglichenen Quartett der Vokalsolisten Dorothee Wohlgemut (Sopran), Elisabeth Graf (Alt), Max Ciolek (Tenor) und Michael Haag (Bass) stellte sich ein hochkarätiges Team zur Verfügung, das den Inhalt der 13teiligen, zuweilen tonmalerischen Partitur bestens vorbereitet mit großem Einfühlungsvermögen klanglich imponierend umsetzte. [...] Der Beifall konnte den Eindruck nur unzulänglich wiedergeben."
Heide Oehmen in der Rheinischen Post vom 19.06.2000:
"Griff zu den Sternen: Uni-Chor unter Silke Löhr beim Schumannfest"
Der Chor der Heinrich-Heine-Universität, geleitet von Silke Löhr, sang im Rahmen des Schumannfestes in der MAxkirche Leonard Bernsteins "Chichester Psalms". Unterstützt von Orgel (Wolfgang Siegenbrink), Harfe und Schlagzeug glückte den rund 40 jungen Sängerinnen und Sängern eine spannungsgeladene, überzeugende Wiedergabe der Psalmen 100, 23 und 133 [...] Der Universitätschor überzeugte durch sichere Beherrschung der oft kühnen Wendungen, rhythmische Prägnanz und strahlende Klangpracht. Mit Dorothee Wohlgemuth hatte man eine Sopranistin gewonnen, die den eigentlich einem Knabensopran zugedachten Solopart mit Wärme und Anmut erfüllt. Schlackenlos und auch in der Tiefe samtig und anschmiegsam gestaltete sie die immer wieder an die "West Side Story" erinnernden Solopassagen. Das Publikum in der gut gefüllten Maxkirche war hingerissen und bekam noch eine beschwingte Chorzugabe [...] Feinsinnig und ganz der englischen Chortradition entsprechend gelang Benjamin Brittens "A Hymn to the Virgi ", bei der die Doppelchörigkeit durch die getrennte Aufstellung (Altarraum - Empore) plastisch zur Geltung kam. Auch das neunstimmige "Miserere mei, Deus" (Gesänge der Kar-Liturgie) von Gregorio Allegri profitierte von dieser Chortrennung [...]"
Regine Müller in der Rheinischen Post vom 08.07.1998:
"Angezogene Handbremse: Bruckners f-moll-Messe
Voll war es in der Johanneskirche; Bruckners f-moll-Messe, alles andere als leichte Kost, zog das Publikum zahlreich an. Chor und Orchester der Heinrich-Heine-Universität unter der Leitung von Silke Löhr gingen Bruckners mächtiges Werk mit großer Präzision und liebevoller Detailfreude, aber auch mit angezogener Handbremse an. Chor und Orchester waren trotz der angemessen großen Besetzung ein schlanker Klangkörper, der sich niemals in ein selbstverliebtes Wabern verlor [...]"
Helmut Schopmans in der Rheinischen Post vom 10.12.1996:
"Chor und Orchester der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf in Walbeck: Die frohe Weihnachtsbotschaft musikalisch in Szene gesetzt
Weihnachtsfreude, die den Zuhörern ins Ohr und ins Gemüt drang, war förmlich zu spüren bei der Aufführung des Weihnachtsoratoriums von Johann Sebastian Bach durch den Chor und das Orchester der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf. Mit großem Besetzungsaufwand - das Gesamt-Ensemble umfaßte gut 120 Musiker - üppigem Klangvolumen und satten gedeckten Farben setzte Dirigentin Silke Löhr die Weihnachtsbotschaft musikalisch in Szene [...] In guter Übereinstimmung zwischen Chor und Orchester [gelang] mit zuweilen bildhaftem Ausdruck der Hirten-Chor "Lasset uns gehen gen Bethlehem", in dessen Orchestervorspiel man den Aufbruch der Hirten zu hören meint. Alles in allem eine gelungene Aufführung, lebendig und ausbalanciert und im Schlußchor "Tönet ihr Pauken, erschallet Trompeten" geradezu mitreißend. Das begeisterte Publikum feierte das Düsseldorfer Ensemble mit stehenden Ovationen."
Jürgen Raidt in der Rheinischen Post im Dezember 1995:
"Weihnachtsoratorium: Pauken und Trompeten
Selten sieht man eine so ausgefeilte und sprechende Leitung, eine so präzise Stabführung in den großen Chören, eine so spannungsvolle und detaillierte Zeichengebung in den Chorälen, eine so differenzierte Gestaltung von Arien, in denen Silke Löhr jede einzelne Streicherfigur im Blick behielt [...] Der UNICHOR der Heinrich-Heine-Universität ließ sich von seiner Dirigentin zu schwungvoll vorgetragenen Chören inspirieren und gestaltete die Choräle ausdrucksstark und gut artikuliert. Das Studentenorchester einschließlich der Instrumentalsolisten musizierte frisch und lebendig sowie dynamisch variabel, entsprechend dem jeweiligen Textausdruck [...]
Karl Müller Schmied in der OTZ vom 18.07.1995:
"Die Urlaubszeit überrascht die Daheimgebliebenen immer wieder mit kulturellen Sonderangeboten. Das am vergangenen Sonntag in der Friedenskirche [zu Jena] verklungene Chorkonzert mit dem Studentenchor von der Düsseldorfer Universität unter Silke Löhr gehört dazu [...] Das einstündige Konzert gab Auskunft über ein beachtliches Leistungsvermögen. Zu hören war eine Mischung aus alter und neuerer geistlicher Chormusik in einem ansprechenden und anspruchsvollen Programm. Nach dem Introitus mit "Alta Trinita" kam gleich ein happiger Brocken mit Johann Sebastian Bachs Motette "Komm, Jesu, komm" [...] Silke Löhr hatte für diese Interpretation ein sicheres Gespür [...] Anton Bruckners "Locus iste" kam dynamisch gut gestaltet [...] Das Salz in der Suppe sind bei diesem Chor die vorzüglichen Soprane! In Francis Poulencs "Salve Regina" meisterten sie - wie in den anderen Stücken auch - ihre hohe Stimmlage mit viel Kultur. Für den Hörer ein Ohrenschmaus [...] Dem jungen Ensembe gelang ein insgesamt beachtenswertes Programm. Die Freude ihrer eigenen Entdeckungen in der Musik vermochten sie dem wohlgewogenen Publikum mitzuteilen."
Peter Korfmacher in der Rheinischen Post vom 08.07.1994:
"Der Düsseldorfer Uni-Chor unter Silke Löhr brachte im Hörsaal 2A ein ungeheuer anspruchsvolles Programm zur Aufführung: Die Kammer-Kantate ging den Zuhörern tief unter die Haut
Fünf Jahre gibt es sie nun schon, und seit vier Jahren hat Silke Löhr - neben der Leitung des Studenten-Orchesters der Heinrich-Heine-Universität - auch die Regentschaft über den Düsseldorfer Uni-Chor inne. Wie fruchtbar und konzentriert ihre Arbeit mit den sangesfreudigen Studenten sein muß, das bewiesen Silke Löhr und ihre Mitstreiter im gut besuchten Hörsaal 2A mit einem ungeheuer anspruchsvollen Programm [...] Der schwierigste, aber bei weitem eindrucksvollste Block waren wohl sechs Chorsätze des tschechischen Komponisten Leos Janacek [...] Als Beispiel sei vor allem die ausgedehnte Kammerkantate "Auf den Tod der Tochter Olga" hervorgehoben. Die eindringliche lyrische Skizze für Klavier, Tenor und gemischten Chor ging [...] tief unter die Haut [...] In drei A-capella-Sätzen Janaceks bewiesen die Herren Sänger, daß es an der Düsseldorfer Uni noch etwas gibt, das man andernorts mittlerweile mit der Lupe suchen muß: Nachwuchs für echte Männerchorkultur - Kompliment!"
Elisabeth Eichenberg in der WZ vom 07.02.1991:
"Universitäts-Chor gab sein erstes Konzert: Geglückter Einstand mit einer Zugabe
Mit einem abwechslungsreichen Konzertabend gab der UNICHOR der Heinrich-Heine-Universität seinen Einstand. Der Chor hat sich vor einem Jahr an der Universität gebildet. Ungefähr 40 Sänger aus allen Fakultäten sind vertreten, auch Uni-Angestellte sind mit dabei [...] Die Resonanz war groß, der Hörsaal vollbesetzt. Mit Schwung und stimmiger Phrasierung ging der Chor das Lied "Zigeunerleben" von Robert Schumann an [...] Vor allem die differenzierte dynamische Ausgestaltung der Werke zeugte von einer sachkundigen Chorarbeit der Leiterin Silke Löhr [...] Der zweite Teil des Konzerts war Johannes Brahms gewidmet. Die "Liebeslieder", op. 52 und op. 65, schildern vielfältige Ausdruckswelten, auf die sich der Chor sensibel einzustellen wußte. Gekonnt war die Interpretation des schnellen und rhythmischen Liedes "Nein, es ist nicht auszukommen", das für das begeisterte Publikum als Zugabe wiederholt wurde."